DÜRFEN MENSCHEN TIERE ESSEN? Ernährungsethik aus muslimischer, jüdischer und christlicher Sicht - Podiumsdiskussion

Datum
Donnerstag, 15. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Ort
Apostel-Paulus-Kirche Schöneberg, Akazienstraße 18, 10823 Berlin
Mitwirkende
Martina Steffen-Elis u.a.
Preis
Zu Infos über einen Livestream beachten Sie bitte aktuelle Infos auf der Homepage.

Mitgeschöpf und Nahrungsmittel: Seit jeher essen Menschen Tiere. Und seit jeher diskutieren sie darüber, welche Tiere unter welchen Umständen gehalten, geschlachtet und gegessen werden dürfen. Aktuelle Debatten über Klimawandel, Nachhaltigkeit und Tierrechte werfen die Frage auf, inwieweit Fleischkonsum heute noch ethisch vertretbar ist. Während manche den völligen Verzicht auf tierische Produkte fordern, sehen andere im Veganismus eine neue Ersatzreligion aufkommen.

Gemeinsam mit muslimischen, jüdischen und christlichen Theolog*innen wollen wir darüber diskutieren, wie sich das Verhältnis von Mensch und Tier in der jeweiligen religiösen Tradition darstellt: In welchem Rahmen ist der Verzehr tierischer Produkte  erlaubt? Welche Grenzen wurden aus den heiligen Schriften abgeleitet, und wie werden diese heute interpretiert?  Wie lassen sich Religionsfreiheit und Tierrechte mit Blick auf rituelle Schlachtvorschriften in Einklang bringen? Was macht ein Lebensmittel in Zeiten von Massentierhaltung und Bio-Boom halal  oder koscher?

Diese Veranstaltung ist Teil der interreligiösen Reihe „Grenzgänge“, die gemeinsam von der Alhambra-Gesellschaft, der Apostel-Paulus-Gemeinde, dem Berliner Missionswerk, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg organisiert  wird. In dieser Reihe verbinden wir die inhaltliche Auseinandersetzung mit interreligiösen Fragen mit der Suche nach künstlerischen Zugängen zur Begegnung  von Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Prägung.

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